Gute Sachen – für die gute Sache

Altkleiderspenden auf die Zeit nach Corona verschieben

In den vergangenen Wochen konnte beim DRK eine deutlich steigende Spendenbereitschaft von Seiten der Bevölkerung festgestellt werden. Denn die Aussortierung von alter Kleidung liegt für viele nun auf der Hand, da die Zeit zu Hause vermehrt zum Frühjahrsputz bzw. zum Großreinemachen genutzt wird. Sichtbar wird dieses Verhalten an den rund 100 Container im westlichen Wetteraukreis, welche prall gefüllt sind. So gut gefüllt, dass die wöchentliche Leerung der Container nicht mehr ausreicht. Unter „normalen“ Bedingungen wäre das kein Grund zum Klagen für das DRK, aber aktuell führt die hohe Spendenbereitschaft zu einer Überlastung des Systems.
Daher bittet Klaus Apel, Vorstandsvorsitzender des DRK, die Bevölkerung: „Nutzt die Zeit zum Aussortieren, aber wartet mit der Spendenabgabe bis auf die Zeit nach Corona.“ Die Gründe dafür liegen zum einen an der Überlastung der Altkleiderfahrer/-innen und zum anderen an den Verwerterfirmen. Denn auch diese haben nur begrenzte Lagerkapazitäten. Zu dem spielen die durch das Coronavirus bedingten Maßnahmen auf dem internationalen Altkleidermarkt eine erhebliche Rolle. Der Absatzmarkt sinkt drastisch und die Erlöse, welche innerhalb der letzten Jahre stetig gesunken sind, befinden sich auch derzeit auf dem Sinkflug. Ein großes Problem für das DRK, erklärt Klaus Apel: „Die Altkleider-Erlöse fließen in die Ausbildung und Materialausstattung unseres Ehrenamtes.

Aussortiert werden soll weiter, dabei aber die Kleiderspende auf mehren Fuhren aufteilen und oder bis nach der Krise gewartet werden und die Kleidung vorerst im Keller oder auf dem Dachboden verstaut werden, erklärt Apel. Ebenso solle die Bevölkerung die Kleidung nach dem Motto „Gute Sachen – für die gute Sache“ prüfen. Gute Sachen sind, nach der Definition des DRK, tragfähige Kleidungsstücke ohne Löcher und/oder Flecken. Stoffreste oder grob verschmutzte Bekleidung, gehöre in den Restmüll und nicht in einen Altkleider-Container.

Die Rotkreuzler bitten die Spender herzlich, bei der Altkleiderspende folgende Punkte zu beachten:

  • Die Säcke bzw. Tüten, die in die Sammelcontainer geworfen werden, fest und sicher zu verschließen.
  • Gebrauchtes medizinische Equipment, Spielsachen oder Arzneimittel gehören nicht in die Kleidercontainer. Dies ist über den Hausmüll zu entsorgen.
  • Letztlich bleibt eine Bitte, die eigentlich jeder Erwähnung entbehrt. Doch leider sei nochmals darauf hingewiesen:
  • Altkleidercontainer sind keine Mülltonnen. Hausmüll, Bauschutt, Teppiche, Porzellan, Glas, Elektrogeräte aller Art, Spielzeug, Schaumstoff, Polsterauflagen für Bänke und Stühle, Schallplatten und Videokassetten usw. Art gehören nicht hinein. Leider scheint diese einfache Regel nicht jedem eingängig zu sein.
  • Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Friedberg dankt für die Mithilfe!

    Unsere Kleiderläden haben wieder für Sie geöffnet! Aber wegen der Corona Krise musste auch hier einiges angepasst werden, wie zum Beispiel die Öffnungszeiten:

    Der Laden in Butzbach

  • Montags , Dienstags, Donnerstags und Freitags jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr
  • Samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr
  • Der Laden In Friedberg

  • Dienstags und Donnerstag von 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Freitags von 11.00 – 16.00 Uhr.
  • Der Laden in Reichelsheim

  • Montags und Donnerstags von 11.00 – 18.00 Uhr
  • Der Laden in Karben

  • Montags, Mittwochs und Freitags von 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Die Abgabe von Kleidung ist aktuell auf maximal 1 Sack pro Anlieferung begrenzt.
    Diese sollte gut erhalten und tragbar sein. Bitte liefern Sie uns Ihre Spende ausschließlich in verschlossenen Säcken / Tüten an.

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