DRK wird als Restmüllentsorger missbraucht

Hohes Müllaufkommen in Kleidercontainern

Ein unverantwortliches Handeln muss das DRK Münzenberg einigen Bürgerinnen und Bürgern vorwerfen, die die für Kleiderspenden aufgestellten Container des DRK zur allgemeinen Müllentsorgung nutzen.

Frank Metz verantwortet von Seiten des DRK Vorstandes die Organisation der Kleidersammlung und beklagt Entsorgungskosten von über 1.000 EUR, welche die Finanzlage des DRK Münzenberg im vergangenen Jahr stark belastet hat. Von Bauschutt über Kleiderbügel bis zu verdorbenen Lebensmitteln begegnet den DRK-Mitarbeitern bei der Leerung der Container jede Art von Restmüll, der dann gesondert gesammelt und über einen externen Dienstleister entsorgt werden muss.
„Wir finanzieren einen Großteil unserer ehrenamtlichen Arbeit über die finanziellen Erlöse aus der Weitergabe der Kleiderspenden. Durch eine sehr angespannte Situation dieses Marktes müssen wir hier seit dem vergangenen Jahr bereits mit finanziellen Einbußen kalkulieren“ berichtet Metz.
Zusätzliche finanzielle Belastungen durch solche Müllentsorgungen mache den DRK’lern große Sorgen und könnten zukünftig dazu führen, dass die Kleidersammlung nicht mehr rentabel sei. Dadurch würde sich die finanzielle Situation des DRK Münzenberg massiv verschlechtern, was dazu führen würde, insbesondere soziale Projekte – wie die Hausaufgabenbetreuung – nicht mehr durchführen zu können, berichtet das DRK.
Das DRK hält ein solches unverantwortliches Verhalten einiger Bürgerinnen und Bürger für unvereinbar mit den aktuell diskutierten Themen einer nachhaltigen Lebensführung und Erhalt der Schöpfung. Sollten von Seiten der Bevölkerung solche „Müllsünder“ erkannt werden, wäre das DRK für entsprechende Hinweise dankbar.

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