DRK Karben übt den Ernstfall

Explosion am Grillplatz

Dieser Tage schrillten abends gegen 19:30 Uhr die Alarm-Pager der Karbener Rotkreuzler.
„Einsatzbereitschaft an der Unterkunft herstellen“ war auf den Geräten lesen.
Die Bereitschaftsleitung des Karbener DRK übergab die Leitung an die Führungskraft vor Ort.
Angenommen wurde ein Gefahrenstoffaustritt im Waldkindergarten in Klein-Karben.
Aufgabe für die Rotkreuzler die Versorgung der Verletzten und Betreuung der unverletzten.

Nachdem die Helfer eingeteilt und das Material in die Autos verladen war, ging es zur Einsatzstelle.
Sofort wurde damit begonnen eine Verletztenablage zu errichten.

Mit der Fertigstellung der Ablage gingen die Karbener Rotkreuzler davon aus, dass nun die Übung beendet sei.
Überraschend trafen nun „verletzte Personen“ ein und berichteten von einer Explosion am Grillplatz.
Unverzüglich wurde ein Erkundungstrupp gebildet und an die vermeintliche Schadensstelle geschickt.
Am Grillplatz traf man nun auf weitere „Verletzte“, die durch den unsachgemäßen Umgang mit Spiritus mehrere Verletzungen vorwiesen.

Noch vor Ort wurden die Wunden versorgt, bevor man die Patienten zur Verletzenablage transportierte.
Nachdem alle Beteiligten versorgt waren, wurde gegen 21:00 Uhr das Übungsende vermeldet.

Die Planung der Übung hatte die Bereitschaftsleitung des DRK Karben Franziska Gräf und Marco Wieja übernommen.
Außer den beiden wusste niemand von der Übung, so dass hier unter realen Bedingungen gearbeitet werden konnte.
Das DRK Karben bedankt sich bei allen Helfern, sowie den „Verletzten-Darstellern“ des Mimtrupps für die tolle Unterstützung!

Bildbeschreibung:
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Die DRK Helfer bei der „Versorgung“ der „Verletzten“ in der Verletztenablage

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Die „Opfer“ der Explosion werden fachgerecht versorgt.

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