DRK Münzenberg informierte zu Patientenverfügung

(mz) Es war eine wertvolle Hilfe für die Teilnehmer selbst oder für die Angehörigen der Bürgerinnen und Bürger, die am vergangenen Mittwoch die Einladung des DRK Münzenberg in das kath. Gemeindehaus Gambach annahmen und sich über den Sinn und die rechtlichen Bedingungen einer Patientenverfügung oder Betreuungsvollmacht informierten. Frank Metz, Ehrenvorsitzender im DRK Münzenberg, begrüßte Dietmar Osenberg vom Hospitzdienst Wetterau, der in sehr anschaulicher Weise die Konsequenzen einer fehlenden Patientenverfügung oder Betreuungsvollmacht deutlich machte. Gleichzeitig warb er für diese wichtigen Erklärungen, die jeden ganz persönlich betreffen und deren Relevanz nicht vom Alter eines Menschen abhängig sind. Er erläuterte am Beispiel seiner praktischen Arbeit im Hospitzdienst, wie schnell eine Patientenverfügung auch für Frauen und Männer mittleren Alters entscheidend werden kann und ein Mensch seine Patientenverfügung oder auch Betreuungsvollmacht gerade dann verfassen sollte, wenn er nicht nur körperlich sondern auch geistig dazu in der Lage ist. Die Teilnehmer konnten abschließend eine Dokumentenmappe erwerben und erhielten noch wertvolle Tipps für ihre persönliche Situation. Frank Metz dankte Dietmar Osenberg für den praxisnahen Vortrag und den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse am Angebot der Münzenberger DRK-Sozialarbeit. Im Rahmen der Sozialarbeit vor Ort plant das DRK eine Infoveranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch für Asylsuchende, um ihnen wertvolle Hilfestellungen für die Erstellung von Bewerbungen und einem Lebenslauf zu geben. Man möchte Ihnen damit den Einstieg in die Erwerbstätigkeit erleichtern. Bild: Dietmar Osenberg vom Hospitzdienst Wetterau informierte beim DRK Münzenberg über Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht.

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