Katastrophenschützer bilden sich fort

Dieser Tage versammelte der Kreisverband Friedberg des Deutschen Roten Kreuz (DRK) seine Katastrophenschutzhelferinnen und -helfer zu einem Fortbildungstag. In den Räumen des DRK Kreisverband informierte Hagen Vetter von der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Wetteraukreis die Anwesenden über den Aufbau und die Strukturen des Katastrophen- und Zivilschutz im Wetteraukreis. Marcus Neubert, Kreisbereitschaftsleiter des DRK, schilderte die geplanten Einsatzabläufe bei einer Alarmierung. Hier ist es für jeden Einzelnen besonders wichtig zu wissen, was zu tun ist, wenn die Katastrophenschutzeinheit alarmiert wird. Der Zugführer des Betreuungszug, Sebastian Luft, stellte den Sonderschutzplan Rettung des Wetteraukreis vor. In diesem Konzept regelt der Wetteraukreis die Ausrückordnung der unterschiedlichen Einheiten je nach Größe der Schadenslage. Auch über den aktuellen Stand im Digitalfunk wurden die Teilnehmer informiert. Norbert Gerlach Fachbeauftragter für den Bereich Information und Kommunikation schilderte das weitere Vorgehen bei der digitalen Alarmierung. So werden voraussichtlich noch im ersten Halbjahr die Katastrophenschutz-Einheiten im DRK mit digitalen Alarmgeräten ausgestattet und zukünftig alarmiert. Zum Abschluss des Tages wurden die Anwesenden mit dem neuen Stromerzeuger-Anhänger der Gruppe Technik und Sicherheit im Katastrophenschutzzug Betreuung bekannt gemacht. Dieser Anhänger wurden im letzten Jahr den Katastrophenschutzeinheiten in Hessen vom Land zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieses Stromerzeugers können große Schadensgebiete ausreichend ausgeleuchtet und die weiteren Einheiten mit Strom versorgt werden. Der DRK Kreisverband Friedberg stellt im Katastrophenschutz des Landes Hessen in der Wetterau einen Betreuungszug. Dieser hat die Aufgabe, nicht verletzte Personen in einem Schadensfall aufzunehmen und zu betreuen. Weiterhin hat das DRK die Gruppe Information und Kommunikation seit über 15 Jahre für den Katastrophenschutz übernommen. Diese Gruppe hat die Aufgabe Kommunikationswege wie Funk, Telefon oder Daten aufzubauen und zu betreiben. Aus DRK eigenen Mitteln wurde im Kreisverband Friedberg ein Sanitätszug aufgebaut und dem Wetteraukreis als zusätzlicher Zug zur Verfügung gestellt. Der Sanitätszug ist für die verletzten Personen zuständig. Diese zu Versorgen und den Abtransport in die Krankenhäuser zu veranlassen. Das DRK sucht immer wieder Freiwillige, die sich an der Arbeit des Katastrophenschutz beteiligen wollen. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter der E-Mail-Adresse ehrenamt@drk-friedberg.de Bildbeschreibung: DRK_Fortbildung_KATS_2.jpg Der Stromerzeuger wird den Teilnehmern erläutert.

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